Das war der Februar 2010



28. Februar 2010
Gestern hatten wir das Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft der Junioren (U19) in Suderwich auszurichten. Unsere Mannschaft wurde zweiter und hat sich damit für das Halbfinale qualifiziert. Hätten die Jungs das letzte Spiel gegen Obernfeld nicht verloren, wären sie Gruppensieger geworden. Die Niederlage war nur knapp. Ich bin über dieses Ergebnis eigentlich froh. Als Gruppensieger hätten wir am 20. März das Halbfinale ausrichten müssen und dieser Termin passt mir gar nicht. Wahrscheinlich werde ich arbeiten müssen (DELTA-Führung nach dem "Zwischen Brötchen und Borussia"-Vortrag) und am 21. März muss ich nach Regensburg zur Frühjahrstagung der DPG. Außerdem muss an dem Tag auch unsere Verbandsligamannschaft auswärts spielen und mir fehlten damit auch zwei wichtige Helfer.
Heute Nachmittag war ich dann mal wieder bei Alexander, Melanie und Jens. Diesmal musste ich nicht vorher irgendwelche Kühlschränke oder Waschmaschinen schleppen und konnte Kaffee und Kuchen genießen. Der Kleine ist gut gewachsen, hat aber seine Hobbies noch nicht erweitert. Nachwievor schläft er viel und ist eigentlich nur zu den Mahlzeiten aktiv. Dafür ist er aber anscheinend schön pflegeleicht und die Eltern haben auch keine deutlichen Ringe mehr unter den Augen. Sein Fläschchen hat er heute, als wir da waren, von der Großmutter bekommen. Sie hatte Spaß daran und auch Alexander genoß es anscheinend. Er ist nach seiner Portion (100 mL Milch bei einem Körpergewicht von knapp über 3 kg!!!) direkt auf ihrem Arm eingeschlafen. Danach hatte er noch einen kurzen Fototermin zu überstehen, bevor wir uns wieder verabschiedet haben. Jetzt habe ich auch endlich mal ein Bild mit Alexander und seinen stolzen Eltern.

25. Februar 2010
Endlich hatte ich heute mal wieder Zeit, mich um die Auswertung meiner Messdaten zu kümmern. Ich bin damit zwar noch immer nicht fertig, aber ich bin heute ein gutes Stück weiter gekommen. Die Auswertung sollte auch besser bald fertig werden, weil ich die Daten auf der Frühjahrstagung Ende März in Regensburg präsentieren möchte. Wenn ich in den nächsten Tagen auch noch so schön in Ruhe gelassen werde wie heute Nachmittag, könnte die Auswertung tatsächlich bald fertig sein.

23. Februar 2010
Gestern fand die Promotionsprüfung von Daniel statt. Er hat sie (natürlich) bestanden und wir waren anschließend in der Innenstadt zum Bowling. Danach sind wir noch auf ein Bier im Irish Pub gelandet und dann war die Feier auch schon ziemlich früh vorbei. Das war mir soweit ganz recht, weil ich nach wie vor viel zu viel zu tun habe. Heute habe ich zum Beispiel meinen Antrag auf Reisekostenförderung abgeschickt und meinen Beitrag für die 37. VUVX-Konferenz im Sommer angemeldet. Außerdem hatte ich noch jede Menge Kleinigkeiten zu erledigen, hauptsächlich Formalitäten. Zur richtigen Forschung komme ich so leider kaum.

21. Februar 2010
Ich habe mich zu früh gefreut: Über Nacht hat es wieder einmal geschneit. Danke des Tauwetters ist allerdings das meiste schon wieder geschmolzen, der Rest ist Matsche. Bei diesem Wetter würde ich am liebsten im Bett bleiben, aber dazu hatte ich keine Zeit. Heute Vormittag habe ich meine Folien gebastelt für das Forschungsschulen-Berichtskolloquium und gleich fahre ich mit meinem Bruder nach Mülheim. Er muss noch ein paar Dinge aus seiner Wohnung dort holen, unter anderem die Waschmaschine. Das Möbelschleppen hat aber auch einen positiven Nebeneffekt heute: Ich werde mal wieder meinen Neffen sehen. Wer meint, der Preis für diesen Besuch wäre zu hoch, den kann auch nur auf den letzten Satz meines Eintrags vom 17. dieses Monats verweisen.

19. Februar 2010
Es ist wärmer geworden und der weiße Mist ist zum größten Teil weggetaut. Damit kann man sich auch endlich wieder richtig bewegen. Das habe ich heute Vormittag genutzt und bin zur Uni gelaufen. Ich hatte vorher schon zu Hause ein paar Kleinigkeiten erledigt und meine Arbeit für diese Woche war praktisch schon erledigt, als ich an der Uni ankam. Jetzt gleich werde ich mir noch den Probevortrag für die Promotionsprüfung am Montag anhören und dann hoffe ich auf einen möglichst frühen Feierabend. Ich muss eigentlich noch ein Fotobuch fertig machen, das ich morgen abgeben will. Nach den Pleiten, die ich in letzter Zeit mit CeWe erlebt habe, probiere ich jetzt einen anderen Anbieter aus. Leider gibt es nicht allzu viele Anbieter, bei denen ich das fertige Buch in einem richtigen Geschäft abholen kann. Der Versand über das Internet ist ja gut und schön, solange die Bücher tatsächlich so aussehen, wie sie sollen. Deshalb probiere ich jetzt einmal Fuji aus.

17. Februar 2010
Ein langer Arbeitstag liegt hinter mir. Heute morgen war ich bereits um halbacht am DELTA, um mit Frank zusammen unsere Experimentierkammer einzupacken und auszuheizen. Dazu mussten wir auf eine Leiter steigen, was nur erlaubt und gesund ist, wenn DELTA ausgeschaltet ist. In dieser Woche sind aber die Beschleunigerphysiker mit ihrem Programm an der Reihe und deshalb konnten wir sie nur zu einem kurzen Ausschalten am frühen Morgen überreden. Das ist etwas unangenehm für uns, aber durchaus normal. Nach dem Einpacken stand um halbneun der nächste Termin auf dem Plan. Die Studenten, die vor ein paar Wochen bei meinem Chef die Klausur geschrieben hatten, durften heute Einsicht nehmen. Wenn die Klausureinsicht schon auf Aschermittwoch 8.30 Uhr gelegt wird, sollte man sich doch eigentlich was dabei denken und als schlauer Student im Bett bleiben. Ein paar wenige hatten das nicht kapiert und wollten noch um Punkte feilschen. Es gab aber natürlich keine. Ab zehn Uhr (spontan und unfreiwillig c.t.) hatte ich dann einen Praktikumsversuch zu betreuen. Dabei ist mir mein altes Protokoll in die Finger gekommen und ich habe festgestellt, dass ich genau vor fünf Jahren, also am 17.2.2005 diesen Versuch als Student durchgeführt hatte. Zur Feier des Tages hätte ich eigentlich jemanden rausprüfen sollen, aber ich bin einfach zu lieb für diese böse Welt.

16. Februar 2010
Gestern Abend habe ich einen kleinen Ausflug nach Mülheim gemacht. Ich habe meinem Bruder geholfen, den Kühlschrank und ein paar Kisten aus seiner Wohnung dort in seine neue Wohnung nach Dortmund zu fahren. Weil Mülheim anscheinend zu dicht am Rhein liegt, war die Innenstadt rund um Jens' Wohnung wegen des Rosenmontagumzugs lange gesperrt und erst am frühen Abend konnten wir die Sachen holen. Das ging dann aber schön schnell. Auch der Ruhrschnellweg war frei und so kamen wir gut nach Körne. An der dortmunder Stadtgrenze fiel mir mal wieder auf, wie tief die Spaltung des Ruhrgebiets in die Anhänger von Herne-West und der Borussia tatsächlich ist: Die Straßenschilder auf dem Ruhrschnellweg wechseln von blau-weiß (A40) auf schwarz-gelb (B1). Das kann kein Zufall sein.

15. Februar 2010
Es war mal wieder an der Zeit, neue Saiten aufzuziehen. Bereits vor ein paar Wochen hatte ich mir schon ein Päckchen gekauft, aber erst gestern bin ich dann auch dazu gekommen, meine Gitarre neu zu bespannen. Gestern hatte ich endlich die Zeit und die Ruhe, um das anzugehen.
Meinem Neffen und seinen Eltern geht es nach wie vor gut. Morgen kommt die Familie dann wahrscheinlich auch aus dem Krankenhaus.

11. Februar 2010
Das ist mein Neffe Alexander, heute morgen zur Welt gekommen.

(Bitte das Bildchen anklicken, um ein größeres Bild in einem neuen Fenster zu erhalten.)

10. Februar 2010
Seit gestern Mittag läuft DELTA so, wie es soll. Dafür machten die Proben weiterhin Probleme. Erst die dritte Probe, die wir gestern Abend eingebaut haben, zeigt die Spektren, die wir sehen sollen. Heute Morgen geht es dann mit dieser Probe weiter. Später folgen dann noch ein oder zwei weitere Proben, falls die nicht auch wieder Probleme machen.
Seit gestern Nachmittag schneit es richtig. Dortmund ist wieder weiß. Einfach ekelerregend.

9. Februar 2010
Die neue Strahlwoche läuft eher schleppend. Das DELTA funktioniert nicht so, wie es sollte, und auch die Probe macht nicht das, was sie soll. Zum Glück sind das nicht meine Experimente und mir kann das alles eigentlich egal sein. Leider bin ich aber zusammen mit Frank für die Betreuung der Nutzerin zuständig. Diese Probleme und der fehlende Standardbetrieb bedeuten für uns beide lange Arbeitstage. Eklig, aber nicht zu ändern.
Was ich besonders eklig finde: Heute morgen traf mich mal wieder eine Schneeflocke. Hoffentlich bleibt das die einzige. Noch mal Schnee brauche ich wirklich nicht in diesem Winter. Ich hatte mich schon so darüber gefreut, dass hier wieder alles weggetaut ist, dann muss es echt nicht noch einmal anfangen zu schneien.

7. Februar 2010
Mein langes Wochenende liegt praktisch hinter mir. Am Freitag hatte ich frei und bin mit meiner Mutter ins Sauerland gefahren. Eine gute Freundin hatte uns zu ihrem Geburtstag eingeladen. Es war ein runder und die Fete entsprechend gut besucht. Es war einfach mal wieder schön, viele alte Bekannte zu treffen. So manchen von der Dorfjugend hatte ich jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen. Dementsprechend war das Fest einfach nur gut. Ach ja, und das Bier floss auch ganz gut.
Gestern sind wir dann wieder zurück nach Suderwich gefahren, aus dem tiefen Schnee und dichtem Nebel ins grün-graue Rurgebiet. Dort habe ich dann nicht mehr viel gemacht, sondern mich einfach nur ausgeruht. Heute Morgen ging es nämlich schon wieder früh aus dem Bett. In Lengerich fand der Bezirkstag des Radsportbezirks Nordwestfalen statt und ich musste schon um 10.00 Uhr dort sein. Erst am Nachmittag war ich dann wieder zurück in Suderwich.
Die Junioren-Mannschaft meiner Abteilung hat sich heute Vormittag auch den Landesmeistertitel gesichert. Das ist natürlich ein großer Erfolg für uns, aber auch ein wenig Arbeit wieder für mich. Als Landesmeister dürfen wir nun das Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft der Junioren ausrichten. Natürlich habe ich den Spieltag angenommen und jetzt, nach einigen Telefonaten, habe ich alles fest gemacht: Wir haben die Zustimmung vom Landesfachwart bekommen, ich werde einer der beiden Kommissäre sein und die Halle habe ich auch schon reservieren können. Um die Verschiebung meiner Landesligaspiele habe ich auch schon gebeten. Mal sehen, was das dann wird.
Morgen beginnt wieder eine neue Woche Strahlzeit bei DELTA. Es könnte also gut sein, dass ich dann mal wieder weniger schreibe. Noch weniger...Schöne Woche.

nochmal 4. Februar 2010
Der weiße Dreck taut endlich! Wenn jetzt noch Divan auf die Idee kommt, die Eisschicht vor seinem Laden wegzumachen, komme ich auch wieder gut zur Arbeit.

4. Februar 2010
Das Listentreffen in dieser Woche war vom üblichen Dienstag auf den Mittwoch gestern verschoben worden. Einige Mitglieder unserer Liste hatten sich dafür eingesetzt, den Termin zu verlegen, weil sie mittwochs besser Zeit haben. Trotzdem waren wieder nur die Kommilitonen beim Treffen, die sonst auch immer dabei sind, wenn wir uns dienstags treffen. Ich hätte darauf gewettet... Das nächste Treffen wird wohl wieder Dienstag stattfinden.

1. Februar 2010
Wetterbedingt war ich gestern nicht mit der Jugendmannschaft in Iserlohn. Die Straßen in Recklinghausen waren vormittags eine geschlossene Eisdecke. Als sie später dann befahrbar waren, war es zu spät für uns. Wir waren auch nicht die einzigen, die nicht angetreten sind. Das ist der Nachteil an einer Sportart, die ihre Wettbewerbe hauptsächlich im Winter durchführt.
Heute wurde die Klausur zur Vorlesung "Einführung in die Festkörperphysik" geschrieben. Irgendwie gehöre ich auch zu den Assistenten für diese Vorlesung und so war ich heute zur Aufsicht eingeteilt. Damit war ich sicherlich auf der angenehmeren Seite der Klausur. Ich hatte das Gefühl, dass im Hörsaal zwei verschiedene Zeiten vergingen. Während die Zeit für mich praktisch stillstand, sahen einige Studenten ziemlich gehetzt aus. Wenn ich sowas noch mal machen muss, werde ich eine zweite Uhr im Hörsaal zwischen den Studenten platzieren und nach der Klausur mit meiner Armbanduhr vergleichen, die ich dann unten an den Tafeln liegen lasse. Wahrscheinlich werden nach der Klausur die beiden Uhren einen deutlich Unterschied aufweisen...